Liebe Frau Conradt,
es war wirklich die großartigste Reise, die ich bisher machen durfte. Ich war schon in Thailand, Kanada, Südafrika, Venezuela und an vielen Plätzen in Europa. Aber der Namibia-Trip hat alles ausgestochen! Auch die Kinder waren begeistert! Ich würde die Tour genauso wieder planen, mit vielleicht ein, zwei kleinen Änderungen.
Swarkopmund hätte man evtl. einen Tag kürzer gestalten können und direkt nach der Katamaranfahrt zum Erongo weiterfahren. Diesen dadurch entstehenden weiteren Tag hätte ich dann im wunderschönen Onguma Bushcamp drangehängt. Dieses liegt in einem privaten Game Reserve und es soll dort sehr schöne Game Drives geben. Die haben wir selbst nicht mitgenommen, da wir nach insgesamt 22 Stunden Etosha vollgestopft waren mit allen möglichen Eindrücken. Wir hatten sie alle: Herden von Zebras, Giraffen-Familien, mindestens 50 Elefanten am Wasserloch (wenn es reicht), Löwen (auch männliche) in Bewegung, Nashörner am Straßenrand usw. Mit einem neidischen Ohr mussten wir allerdings hören, dass es Reisende gab, die tatsächlich Leoparden gesehen haben und Cheetahs in freier Wildbahn.
Wir hatten dafür ein außergewöhnliches Ereignis in der Kalahari Lodge. Dort werden nämlich Waisen – Cheetahs aufgezogen, die sonst nicht überlebensfähig wären. King Flesh, ein ausgewachsener Gepard, steigt jeden Tag aufs Neue freiwillig durch das Seitenfenster der Beifahrertür zu seinem “Kümmerer” ins Auto und begleitet die Touristen zum Sundowner. Spektakulär! Unbedingt ist dort daher die Cheetah-feeding Sundowner-Tour zu empfehlen.…
Unsere Namibia Reise war im September/Oktober 2019